Ein Schock für die Fans des allseits gefürchteten Bluthundes aus Ludwigshafen doch leider eine unumstößliche Tatsache: der Schleifer ist tot! Unwissende könnten nun vermuten dass der Schleifer bei einer der regelmäßigen Rennradtouren durch die Umgebung Ludwigshafen einfach den Löffel abgegeben hat, nicht in der Lage das mörderische Tempo von Jörn aka. „das Eichhörnchen“ und mir aka. „Mr.Windschatten“ mitzugehen. Dass diese Theorie natürlich vollkommen jeglicher Realität entbehrt ist für den Insider also leicht zu erkennen. Aber auch übermäßige Einnahme von Epo oder sonstigen Drogen haben mit der Wahrheit über Alex K. wenig zu tun, was sich wirklich hinter dem Ableben dieser Legende verbirgt erfahrt ihr im Klapptext
Als erstes soll hier direkt klargstellt werden dass der Schleifer nicht erst vor kurzer Zeit den Jordan überquert hat. In Wirklichkeit ist Alex. K bereits seit mehreren Jahren tot! Der genaue Todeszeitpunkt ist aktuell noch unklar aber knallharte Recherchen von meinem Kollegen Jörn „das Eichhörnchen“ Roland und mir lassen zumindest eine grobe Einschätzung zu. Unserer fachkundigen Meinung ist der Schleifer vor ungefähr 3-4 Jahren gestorben!
„Wtf labert der Depp, der schreibt doch ständig neue Blogeinträge darüber wie der Typ sie jede Ausfahrt quält und gnadenlos versägt. Wie kann er da verdammt nochmal seit 4 Jahren tot sein???“
Eine berechtigte Frage die sich nur durch eine knallharte Analyse beantworten lässt. Eine Analyse die gleichtzeitig auch die Entstehung dieser überaus fundierten Theorie erläutert und im folgenden dargestellt werden wird. Jörn und ich hatten ja schon seit langem unsere Zweifel daran dass es bei der unmenschlichen Ausdauer des Schleiferes noch mit rechten Dingen zugehen könne. Als wir vor wenigen Tagen jedoch auf einer gemeinsamen Tour uns diesem Problem widmeten stellten wir schnell fest wie dass sich dieser Umstand nicht einfach nur mit Doping erklären lies. Die Gewissheit dass wir es hier mit etwas viel schlimmerem zu tun hatten machte sich breit. So stellten wir schon schnell fest dass der Schleifer auf jeder Ausfahrt einen „Puls“ hatte der grundsätzlich 40-50 Schläge unter unserem eigenen lag. Eine Detailbetrachtung ergab bald dass kein menschliches Wesen so einen niedrigen Puls bei derart beschissener Anstrengung haben könne. Auch die Leichtigkeit mit der er förmlich die Berge „hinaufflog“ und Freund und Feind weit hinter sich lies machte vor allem Jörn schnell stutzig. Diese und andere Punkte liesen nur eine LOGISCHE Erklärung zu:
Alex „Der Schleifer“ K. ist eigentlich bereits seit mehren Jahren tot! Die „Hülle“ die an seiner Stelle weiter die sterblichen Radfahrer quält ist nur der Teil von ihm der es einfach nicht wahrhaben will dass er den Strapazen denen er sich ausgesetzt hat längst erlegen ist!
Ein Schocker, ich weiß. Trotzdem muss man an der Stelle der harten Realität in’s Auge sehen und die unleugbare Wahrheit wie ein Mann hinnehmen: wir alle haben jahrelang einen Geist als die Spitze der Cycling-Nahrungskette verehrt! Ein Gespenst es sich zur Aufgabe gemacht hat vor allem Jörn und mich unermüdlich zu quälen, zu foltern, die Berge rauf und runter zu jagen und uns bei jedem beschissenen Ortsschildsprint gnadenlos alt aussehen zu lassen! Lange hatten wir die Vermutung dass das nicht mit rechten Dingen zugehen könnte und jetzt endlich haben wir die Lösung gefunden! Jahre der Qual haben damit ein Ende und es bleibt uns nichts anderes zu tun als einer Legende die letzte Ehre zu erweisen:
R.I.P. Schleifer von Ludwigshafen. Mögest Du in Frieden ruhen!
Juni 19, 2007 um 9:44 |
Muss ein geiler Typ gewesen sein dieser Schleifer, hätte ihn zu gerne mal kennengelernt.
Juni 20, 2007 um 6:50 |
Mein Beileid….
Aber er muss denn schon wirklich die hardcore radsport nummer 1 gewesen sein